Gesucht
1. August 2010
Und hier mal wieder eine Kleinanzeige: Gesucht wird ein Schrank oder eine Vitrine aus Holz mit einem Innenraum von etwa 50 x 80 x 60 Zentimetern. Etwas größer ginge auch, nur sollte es nicht zu riesig sein. Kann ruhig nicht mehr im Top-Zustand sein, aber halbwegs brauchbar noch, wäre super. Wer also so etwas hat und es gratis oder billig abgeben will, statt es auf den Sperrmüll zu bringen, kann sich gerne melden.
Ein paar Sachen
1. Juli 2010
An erster Stelle erstmal ein Dankeschön an die edlen Spender, die dieses Blog über Flattr mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedacht haben. Die ersten Tage, in denen ich den Dienst nun nutze, brachten 96 Cent ein. Das klingt nicht viel, ist aber schon mehr, als in allen Versuchen, die Hosting-Kosten über Werbung auszugleichen. Und ich gehe davon aus, dass es auch noch etwas mehr wird, wenn wieder mehr Zeit meinerseits zum Schreiben ist und Flattr insgesamt mehr Nutzer bekommt. Geht es weiter wie bisher, wären ja zumindest schonmal die jährlichen Domaingebühren locker wieder drin.
Zwei Tage spielfrei bedeuten außerdem, auch während einer WM mal schnell Zeit für etwas anderes zu finden. So ist es möglich, mal schnell eine Bundespräsidenten-Wahl zwischenzuschieben oder eben auch etwas wichtigeres, wie eine Stadtteilversammlung. Diese findet heute Abend um 8 Uhr in der Langen Nacht statt. Mal schauen was rauskommt.
Vielleicht erfährt man da auch Näheres zum anstehenden Weisestraßenfest im August. Das würde ich ja gern in irgendeiner Form unterstützen bzw. das Schillerkiezblog daran teilnehmen lassen. Leider war noch keine Zeit, ein Vorbereitungstreffen zu besuchen (Montage sind mal so richtig ungünstig).
Soweit mal ein kleiner Zwischenüberblick. Weiter geht’s mit wichtigen Dingen. ;)
Flattern
6. Juni 2010
Bloggen kostet Geld. Neben der Servermiete kam zuletzt einiges an Technik hinzu: Fotokamera, Videokamera und ein Audiorecorder zum Podcasten. Aber es ist ja völlig normal, das man in sein Hobby investiert. Das macht man ja auch, wenn man eine Modelleisenbahn oder eine Briefmarkensammlung hat. Es ist aber auch nicht verkehrt, wenn hin und wieder mal ein bisschen was zurückkommt. Bisher gab es dafür eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Werbung oder Spenden. Allerdings sind die Nutzerzahlen bei einer Seite wie dem Schillerkiezblog zu gering, als dass Werbung mehr als einige Cent bringt. Und die Summen, die jemand bereit ist zu spenden, sind zu gering, als das sich eine Überweisung oder so etwas lohnen würde.
Aber nun gibt es ja Flattr. Jeder kann sich da anmelden und festlegen, wieviel ihm kostenlose Angebote im Monat wert sind (ab 2 Euro aufwärts). Trifft man dann auf Blog-Beiträge oder ähnliches, die man mag, genügt ein Klick auf den Flattr-Button. Am Monatsende wird dann das festgelegte Budget gleichmäßig an alle verteilt, denen ein Klick gespendet wurde. Oder wie es Holgi kurz und treffend ausdrückte: “Das was ich monatlich an Flattr zahle, ist mein Beitrags Fürs Internet.” Also meldet euch an. Dann könnt ihr gern auch hier hin und wieder mal auf den neu hinzugekommenen Flattr-Button klicken. Danke schonmal.
Liebes Schillerkiezblog,
5. Mai 2010
herzlichen Glückwunsch zu deinem zweiten Geburtstag. Damit bist du für Internet-Verhältnisse ja schon aus dem Gröbsten raus. Unsere gemeinsame Zeit war auf jeden Fall schon recht interessant und ich hoffe, dass wir noch viel Zeit miteinander verbringen werden. Es wird ja gerade erst richtig spannend. Leider hatte ich zuletzt manchmal etwas wenig Zeit, mich um dich zu kümmern, deshalb hat vor allem die Fortsetzung der Podcasts etwas gestockt. Aber auch da geht es sicher bald weiter.
Ich wünsche dir, dass uns die Leser weiter gewogen bleiben und sich öfter trauen, deine Kommentarfunktion zu nutzen oder auch Hinweise auf Themen oder Veranstaltungen zu schicken. Ich bekomm ja auch nicht unbedingt alles mit. Dann also auf die nächsten Jahre.
Dein Autor
PS: Passend zum Anlass hat nun auch die ‘taz’ den Schillerkiez für sich entdeckt und widmet ihm eine Langzeit-Serie.
Ein paar Daten
20. April 2010
Habe soeben mal etwas in den Statistiken gestöbert. Es ist immerhin recht interessant, wie Besucher so auf das Blog aufmerksam werden und das will ich der geneigten Öffentlichkeit nicht vorenthalten. Insbesondere die Keywords, mit denen das Schillerkiezblog in Suchmaschinen gefunden wird, sind aufschlussreich. Neben den zu erwartenden Verdächtigen wie “schillerkiez” oder die Namen von hier erwähnten Lokalitäten, finden sich auch Kuriositäten. So steht das Blog beim Suchbegriff “musike” schon auf Rang 5 bei Google. Aber auch Nutzer, die nach “augenbrauen neukölln”, “kuhmilch schnaps” oder “bordell erlangerstr.10″ suchten, sind hier gelandet. Ein Besucher fand sogar bei der Anfrage nach “briefkästen für hinter die eingangstüre” hierher. Weitgehend verschlossen blieb mir allerdings, welche Informationen sich ein Nutzer mit der Frage “hat der kiez am feiertag auf” erhoffte. Ich würde aber einfach mal sagen: Ja!
Aus den Statistiken lässt sich aber auch Faktenmaterial ablesen. So kann ich mich derzeit bei rund 500 Besuchern im Monat für ihr Interesse bedanken. Die meisten kommen verständlicherweise aus Berlin, aber auch in Chicago, Los Angeles, Dublin, Santiago de Compostela, Paris, Lille, Nantes, Le Mans, Walbrzych, Budapest, Wien, Graz, Oberalm, Bergen, Oslo, Moskau, Kazan, Suzhou, Hangzhou und Guangzhou wurde das Treiben im Schillerkiez binnen der letzten dreißig Tage verfolgt.
Neujahr mit Hindernissen
2. Januar 2010
Ich hätte doch glatt fast vergessen, meinen Lesern ein gutes und spannendes Jahr 2010 und eine ebensolche neue Dekade zu wünschen. Das sei hiermit nachgeholt.
Leider musste ich die inhaltliche Planung dazu umwerfen. Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Video vom winterlichen Schillerkiez erscheinen – denn wann hat man schon einmal so lange Schnee in Berlin. Als Aufnahmegerät sollte als Eigenbau-Weihnachtsgeschenk eine Kodak Zi8 angeschafft werden. Allerdings zeigt sich derzeit keiner der großen Elektronikmärkte, die ich in den letzten Tagen deshalb aufsuchte, in der Lage, genügende Stückzahlen dieses offenbar recht beliebten Produkts vorrätig zu haben. Media Markt wirbt beispielsweise schon seit einigen Wochen mit der Cam, allerdings muss man schon ins Alexa fahren, um sie wenigstens mal als Ausstellungsstück zu sehen. Gähnende Leere in den darunterliegenden Regalen.
Das nervt etwas und verzögert einige Vorhaben. Derzeit tröste ich mich allerdings damit, dass mir unerwartet der Einstieg in die DSLR-Fotographie ermöglicht wird. Ist ja auch was.
Nicht zuletzt will ich außerdem darauf hinweisen, dass auf dem Rollberg – genauer: auf dem Gelände der alten Kindl-Brauerei – wieder Bier gebraut wird. Die kleine Privatbrauerei trägt denn auch den passenden Namen “Rollberg” und beliefert seit einigen Wochen die Lange Nacht. Wenn euch dort bisher nichts anderes hinführte, dann sollte zumindest dieses tolle Bier Anlass genug sein.
Jetzt und bald
7. Dezember 2009
Eine kleine Schaffenspause, die manchmal entsteht, wenn man seine Energie auf andere Dinge legt und einfach keine Zeit findet. Aber nun geht es mal wieder weiter. Es ist ja auch einiges passiert. So wurde die Wasserpumpe in der Weisestraße erneuert und in der Selchower kann man nun seit Samstag Musik auf gutem alten Vinyl erwerben.

Ganz untätig in Sachen Schillerkiezblog verliefen die letzten Wochen allerdings nicht – auch wenn hier nichts weiter passierte. So zeigte sich, dass die Technik beim Thema Podcasting bei weitem nicht die größter Herausforderung ist. Nicht weniger Probleme können hier schon einmal die Termin-Abstimmungen mit den gewünschten Gesprächspartnern bringen. Aber es wird nun recht schnell etwas konkretes geben.
Außerdem steht Weihnachten vor der Tür, wodurch sich die Gelegenheit zum Ausbau der Technik-Ausstattung bietet. Das wird hier in den nächsten Wochen auch sichtbar sein. Mehr wird aber noch nicht verraten. Weihnachten lebt ja auch ein bisschen von Überraschungen.
Vertonung
10. Oktober 2009
Im Kiez und drumherum laufen eine Menge Leute rum, die interessante Dinge tun oder gute Geschichten verkörpern. Oft ist das viel zu umfangreich, um es aufzuschreiben. Die Überlegung geht daher dahin, das Schillerkiezblog um Interview-Podcasts zu erweitern. Also die nötige Technik herschaffen, passende Software anschauen und loslegen. Mal sehen, inwiefern das klappt.
Zwitschern
22. September 2009
Ich habe mich zwar lange rausgehalten, aber nun mach ich auch mal bei Twitter mit. Noch keine Ahnung, was das wird, aber es scheint tatsächlich Spaß zu machen: http://twitter.com/schillerkiez
Abschied auf Zeit
8. August 2009
Für ein paar Tage nehme ich Abschied vom Kiez. Die See ruft, noch heute werden wir die Segel setzen und dem Morgenrot entgegenfahren – oder in die andere Richtung. Je nachdem, wie der Wind an der Ostsee weht.