Mit Problemen zum Huhn

21. Juli 2009

Öffnungszeiten scheinen mein Fluch zu sein. Ausgerechnet Sonntags, wenn man nicht noch mal eben etwas einkaufen kann, bekomme ich keine Kiezpizza. Auch der Versuch, die Mittagspause endlich einmal für den Test des neuen Hühnchen-Imbiss’ in der Hermannstraße zu nutzen, schlug fehl.

Letzteres klappte dann aber immerhin eines abends. Und es hat sich gelohnt. Für knappe fünf Euro so satt wie selten. Zwei komplette Mitnahmepäckchen voll mit Pommes, Salat, Humus und diversen Hühnerteilen sind schon ein empfehlenswertes Angebot. Also unbedingt selbst probieren! Zu finden ist der Laden direkt neben dem Thai-Imbiss an der Ecke zur Selchower Straße.

Der neue Pizza-Laden auf der Südseite der Herfurthstraße zwischen Hermann- und Weisestraße. Gebacken wird die Pizza in Meter-Größe. Gute Stücke davon bekommt man für 1,50 Euro, soll es die gesamte Riesenpizza sein, werden 12 Euro fällig. Für das, was man bekommt, ein guter Preis. Zur Wahl stehen jeweils verschiedene Sorten, die allesamt gut schmecken. Falls jemand den Lden nicht gleich entdeckt: Ein Geschäftsschild über der Tür fehlt noch, man achte daher auf den Pizza-Karton, der an einem quer über den Fußweg gespannten Stück Paketschnur hängt.

Auf dem Weg zu meiner Quasi-Spätschicht ist es mir nicht mehr möglich, auf die Schnelle und preisgünstig einen Burger zu mir zu nehmen. McDonalds am Hermannplatz hat schließlich ein neues Konzept: Vor halb elf gibt es keine Burger mehr, also auch keinen Cheese für einen Euro. Der Vormittag ist vollständig dem Frühstücksprogramm gewidmet. Diese Orientierung auf die traditionelle Gestaltung des Ernährungsprogramms nach Tageszeiten könnte durchaus konsequent weitergeführt werden: Warme Mahlzeiten in Restaurants ausschließlich zwischen 11:30 und 14:00 Uhr. Und meinem Wirt empfehle ich, Samstag Nachmittags zur Bundesliga-Konferenz statt Pils nur noch Kaffee und Streuselkuchen auszugeben.

Berlinfabrik

27. Juni 2008

Die Fußball-Europameisterschaft hat dazu geführt, dass ich in den letzten Wochen nichts vom Kiez mitbekommen habe – außer einigen Übertragungen in der ‘Langen Nacht’. Eine Ausnahme gab es allerdings doch: Am vergangenen Samstag eröffnete die ‘Berlinfabrik’. Hier gibt es T-Shirts – natürlich Unikate – und etwas Grafik. Und ganz Kiez-like stammen die T-Shirts aus der Hand der Bierzapferin aus der ‘Langen Nacht’.

Standort auf der Schillerkiezblog-Karte auf Google Maps.

Kleines Finale

7. Mai 2008

Eben endete für mich der letzte Bundesliga-Spieltag, den ich in dieser Saison in der Langen Nacht verfolgt habe (an den kommenden zwei Samstagen bin ich jeweils live dabei). Inzwischen betrachte ich diese “Oase in Neukölln” (Selbstbeweihräucherung) als verlängertes Wohnzimmer. Sie wird hier sicher immer wieder eine Rolle spielen. Auf jeden Fall schonmal Danke für die gemütliche Gastlichkeit.