Am Hermannplatz startete heute eine Solidaritätsdemo für die Beschäftigten des türkischen Tabak-Konzerns Tekel. Dieser wurde privatisiert, es gab tausende Entlassungen und die weiterhin beschäftigten Arbeiter sollen deutlich schlechter entlohnt werden.

Deshalb organisierten sie zum Jahresbeginn einen Streik und wollten für zwei Tage in Ankara protestieren. Dort angekommen erfolgten Angriffe durch die Polizei. Die Arbeiter entschieden sich daher, nicht nur zwei Tage, sondern dauerhaft dort zu bleiben, bis ihre Anliegen geklärt sind. Seitdem leben deshalb über 1.500 Protestierende in einer Zeltstadt in Ankara.

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Der anfängliche Regen wurde erfolgreich vertrieben und der Demozug setzte sich Richtung Kotti in Bewegung. Ein buntes Treiben von türkisch- und kurdischstämmigen Neuköllnern, verschiedenen Organisationen aus Deutschland und eine Reihe von Leuten, denen die Solidarität einfach so ein Anliegen war – immerhin war allen irgendwie klar: Es geht nicht nur um die Tekel-Arbeiter, sondern um unser aller Lebenslage.

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Mehr Infos: Aufruf zur DemoSammlung einiger VideosHintergrund und Spendenaufruf der DIDF

Musike

28. Februar 2010

Gestern in der Langen Nacht: Es spielten “Captain Crap and the Groovin´ Honkies”. Mal ein bisschen das neue Video-Equipment ausprobiert. Licht ist etwas problematisch, aber immerhin haut der Ton hin…das ist ja wichtig.

Dem entsprechend jetzt auch das Schillerkiezblog mit eigenem YouTube-Channel. Da wird noch einiges kommen.

Das Zitat (6)

4. Februar 2010

Barack Obamas Umfragewerte stürzen in den Keller. Bei den Themen Arbeitslosigkeit und Gesundheitssystem ist er gescheitert, zudem hat er drei Nachwahlen verloren. Eine dramatische Geste ist nötig, um die öffentliche Wahrnehmung zu ändern. Er muss Befehl geben, die iranischen Atomwaffen zu zerstören.

So etwas darf man tatsächlich ungestraft in der Springer-Postille ‘Welt’ schreiben. Oder nicht?

§ 80a Strafgesetzbuch: Aufstacheln zum Angriffskrieg – Wer im räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) zum Angriffskrieg (§ 80) aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Allein ich glaub nicht daran, dass nun der Autor Daniel Pipes oder Springer vor Gericht kommt.

Guten Rutsch

3. Februar 2010

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) schlägt Alarm: Das Streusalz geht aus. Es reicht nur noch für einen Schneefall.

Das berichtet unter anderem die ‘Welt‘. Ist ja aber eigentlich auch egal. Die meisten Leute scheinen mit ihren Autos ja nichtmal mehr aus ihrer Parklücke im Kiez rauszukommen, da dürfte die Räumung der großen Straßen ihr geringstes Problem sein.