Niederlage gegen Absteiger
3. November 2009
Zum Novemberauftakt begaben wir uns wieder in den Werner-Seelenbinder-Sportpark, um – keine Kosten und Mühen scheuend und nach schwer durchzechter Halloween-Nacht in knuspriger Herbstkälte sich am mauen, nach Filter schmeckenden Kaffee aufwärmend – wieder über das Schicksal des Bezirksligaanführers Tasmania Berlin berichten zu können.

So viel vorweg: Für einen Sieg reichte es diesmal nicht. Nicht dass der Gegner (die nach diesem Spiel in der Tabellenmitte zu findenden Hertha BSC 3) besonders überlegen gewesen wäre. Aber leider war vor allem auf Seiten der Abwehr in der zweiten Halbzeit keine Motivation mehr zu erkennen, nachdem diese verletzungsbedingt mit Spielern besetzt werden musste, die als Inneverteidiger überfordert waren. Weiteres tat sicherlich auch eine schlimm vermeterter Frontalschuss auf ein leeres Tor der Herthaner dazu, der selbst bei den eigenen Fans für Heiterkeit sorgte. Hertha hatte außerdem einen kleinen, aber weit verstreuten und lautstarken Fanblock mitgebracht, der ein wenig anheizen konnte und sich auch durch die Spottgesänge (“Absteiger!”) aus unseren Reihen nur vorübergehend aus dem Konzept bringen ließ. So folgte Ausgleich auf Ausgleich, und nach dem zermürbenden dritten Tor der Herthaner zum 3:3 war nichts mehr zu machen. So endete die Misere schließlich mit einem 3:5, bevor vom Schiedsrichter recht unkonventionell mitten in einem letzten halbherzigen Torschussversuch der Tasmanen abgepfiffen wurde.
Zumindest ist die Schuld nicht so einfach auf Trainer Manuel Hartmann abzuwälzen, denn für dieses Spiel kam die Mannschaftsaufstellung erstmals aus den Reihen der Fans, die auf der Vereinshomepage abstimmen konnten. Zudem war es die erste Niederlage der Saison, die im Verein auch umfassend diskutiert wird. Es bleibt also zurzeit nur, für die nächsten Spiele die Daumen zu drücken.
(Gastbeitrag von Miron – Danke!)
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